Herrmann und Glauber beim Spatenstich für das Bayerische Zentrum für Alpine Sicherheit

München, 28.03.2025

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Umweltminister Thorsten Glauber beim Spatenstich für das Bayerische Zentrum für Alpine Sicherheit in Bad Tölz: Wichtiger Schritt für Zukunft der Bergwacht - Europaweit einmaliges Ausbildungs- und Trainingszentrum

+++ Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute gemeinsam mit Umweltminister Thorsten Glauber und Vertretern der Bayerischen Hilfs- und Einsatzorganisationen den ersten Spatenstich für das neue Bayerische Zentrum für Alpine Sicherheit in Bad Tölz vorgenommen. In seiner Rede betonte Herrmann: „Heute ist ein bedeutender Tag für die Bergwacht und die gesamte bayerische Sicherheitsarchitektur. Wir nehmen einen wichtigen Schritt in die Zukunft und schaffen das Fundament für einen erfolgreichen Bevölkerungsschutz.“ Das bestehende Bergwachtzentrum hat bereits jetzt als Trainings- und Simulationszentrum für Luftrettungsmaßnahmen im Rettungsdienst europaweit ein Alleinstellungsmerkmal und wird von Rettungsorganisationen, Polizei und der Bundeswehr für die gemeinsame Ausbildung und Zusammenarbeit genutzt. „Mit dem Bayerischen Zentrum für Alpine Sicherheit knüpfen wir an diesen Erfolg an. Hier entsteht eine zentrale Einrichtung mit optimalen Trainings- und Organisationsmöglichkeiten“, so Herrmann. Umweltminister Glauber ergänzte: „Die Bergwacht leistet Großartiges und ist uns auch im Natur- und Umweltschutz ein wichtiger Partner. Am neuen Zentrum für Alpine Sicherheit werden der Lawinenwarndienst Bayern und die Bayerische Bergwacht näher zusammenrücken und so noch besser Hand in Hand arbeiten.“ +++

Der Freistaat Bayern beteiligt sich mit einer Förderung von bis zu 15 Millionen Euro an den Gesamtkosten von rund 18,1 Millionen Euro für das neue Zentrum. Auch die Errichtung des bestehenden Bergwachtzentrums hat der Freistaat bereits mit einer Fördersumme von 6 Millionen Euro unterstützt, zudem übernimmt er mit einer jährlichen Förderung von fast einer Million Euro den überwiegenden Teil der jährlichen Betriebs- und Personalausgaben. „All diese Investitionen sind bestens angelegtes Geld und ein Zeichen unseres kontinuierlichen Engagements für die Sicherheit in den Bergen“, erklärte Herrmann.

Mit bis zu 9.000 Einsätzen pro Jahr und der Fähigkeit, die sich verändernden Herausforderungen der Zeit immer wieder aufs Neue zu meistern, ist die Bergwacht laut Herrmann „ein zentraler Baustein des Gefahrenabwehr- und Hilfeleistungssystems in Bayern“. Neben den Einsätzen am Berg übernehme sie auch wichtige Aufgaben im Katastrophenschutz und in Sonderlagen. „Sie ist ein Vorbild für Verantwortungsbewusstsein und integraler Bestandteil der Daseinsvorsorge für alle Bürgerinnen und Bürger“, so der Innenminister. Dabei hob er auch besonders das Engagement der vielen ehrenamtlichen Bergwachtmitglieder hervor: „Ein so starker und unermüdlicher Einsatz für die Gemeinschaft ist alles andere als selbstverständlich – ich danke Ihnen allen sehr herzlich hierfür.“